Willkommen beim Flugsportclub Mühlacker
Flugplatzfest 2010

Herzliche Einladung zu unserem Flugplatzfest am
18. und 19. September 2010

Flugplatzfest 2010 Anflugkarte 2010

Zum ersten Mal in Mühlacker
Sikorsky S-58


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Eindrücke des Flugplatzfestes

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Pitts AN2

Weitere Bilder vom Flugplatzfest 2009 finden sie hier oder bei Planepix.de.

Das schrieb die Presse: Flugplatzfest 2009 begeistert erneut zahlreiche Besucher

(Mühlacker Tagblatt vom 21.09.2009)

Besucher sind vom Flugsport fasziniert

Tausende Flugbegeisterte sind am Wochenende auf den Segelflugplatz Hangensteiner Hof gepilgert: Beim 14. Flugplatzfest zogen aufregende Flugvorführungen und ausgefallene Flugzeuge in den Bann.
Normalerweise geht es auf dem Fluggelände vom Flugsportclub Mühlacker in Dürrmenz eher ruhig zu. Segelflugzeuge surren geräuschlos durch die Luft. Ganz anders am Wochenende: Zwischen Himmel und Erde herrschte reger Betrieb. Neben den ruhigen Seglern starteten und landeten Motorflugzeuge ganz unterschiedlicher Art.
Um für eine große Typenvielfalt zu sorgen, hatten die Gastgeber bei befreundeten Vereinen kräftig die Werbetrommel gerührt. Fast 50 Gastflieger konnten deshalb auf dem Hangensteiner Hof begrüßt werden. Die Besucher staunten über liebevoll restaurierte Doppeldecker und hochmoderne Leichtflugzeuge. Allerdings herrschten am Samstag im Rheintal schlechte Sichtverhältnisse, sodass aus dieser Richtung viele Piloten auf einem Start in Richtung Mühlacker verzichteten.

Vorsitzender Jörg Brunhorn vom Flugsportclub Mühlacker konnte sich auf gerademal 300 Meter hochschleppen lassen. Dort befand sich die Wolkengrenze. Starts im Heißluftballon waren am Samstag ebenso gestrichen wie die Rundflüge in der Antonov, dem 1000PS starken größten Doppeldecker der Welt. Der sollte aus Bad Dürkheim kommen, doch die Wetterverhältnisse ließen dies nicht zu.

Den weitesten Anflug hatte wohl der Pilot aus Jessenwang am Ammersee. Roger von Bank war mit Sohn Alexander im Reise-Motorsegler aus Malmsheim hergeflogen, um beim Fest für das Hobby Flugsport zu werben: „Man muss Jugendlichen eine positive Perspektive geben.“

„Es ist ein super tolles Gefühl alles zu spüren. Man fühlt sich so richtig frei“, schwärmte Pilotin Anja Frey, die in einem ungewöhnlichen Flugobjekt angeschwebt kam: einem Gyrocopter. Dieser Tragschrauber verfügt zwar wie ein Hubschrauber über Rotoren. Diese werden allerdings im Gegensatz zum großen Bruder nur durch den Fahrtwind angetrieben. Ein „intensives Flugerlebnis“ gönnten sich auch andere Mutige beim Fest: In 3000 Meter Höhe stiegen die Fallschirmspringer aus dem Flugzeug. Beim Tandem-Sprung konnten auch Ungeübte in Richtung Erde schweben.

Dort unten richteten sich Köpfe der großen und kleinen Besucher meist nach oben. Rolf Costabel moderierte das abwechslungsreiche Geschehen. Kunstflieger stiegen ebenso steil in die Höhe wie die kleinen Modellflugzeuge von Matthias Müller.

Ganz zurück zu den Anfängen des Segelflugsports führte die „Grunau Baby III“ aus dem Jahr 1953. „Das war früher das Schulflugzeug schlechthin“, erklärte Vorsitzender Jörg Brunhorn, der sich für den Flug vorsichtshalber eine Mütze aufsetzte. Denn der Segler war einst nicht nur komplett aus Holz gebaut worden. Es fehlte auch eine Kabine. In luftiger Höhe aber wird es empfindlich kühl. Der Vereinschef: „Pro 100 Meter sinkt die Temperatur durchnittlich um ein Grad.“

(Pforzheimer Zeitung vom 20.09.2009)

Flugplatzfest in Dürrmenz hat magische Anziehungskraft

MÜHLACKER-DÜRRMENZ. Alte und neue Segel- und Motorflugzeuge haben am Wochenende eine magische Anziehungskraft auf über 5000 Besucher beim traditionellen Flugplatzfest des Flugsportclubs Mühlacker ausgeübt.

Leises Surren aus der Ferne kündigte auf dem Segelflugplatz am Hangenstein in Dürrmenz schon manchen Motorsegler an. Am Mikrofon erklärte Moderator Rolf Costabel, welcher Pilot mit welcher Maschine landete. Unter den 25 Flugzeugen am Samstag und 30 am Sonntag war auch der größte Doppeldecker der Welt, eine „Antonov AN 2“ (Baujahr 1957). Aus Bad Dürkheim war Pilot Thomas Gebing mit seiner betagten Maschine zum Flugplatzfest geflogen. „Die Maschine hat 1000 PS“, sagte Jörg Brunhorn, der Vorsitzende des Flugsportclubs Mühlacker.

Von den 140 Mitgliedern des Vereins – davon 25 Jugendliche in Ausbildung – waren 100 Helfer an beiden Tagen im Einsatz. „Unsere Frauen haben 139 Kuchen gebacken“, freute sich Brunhorn über das große Engagement. Sechs Segelflugzeuge, ein Motorsegler und ein Motorflieger besitzt der Flugsportclub.

Er wurde 1951 gegründet, bestand aber schon seit 1928 in verschiedenen Formen, weiß Jörg Brunhorn. Der 45-jährige verheiratete Familienvater sieht in dem jährlichen Flugplatzfest ein Treffen passionierter Flieger und interessierter Zuschauer. Zudem bietet Miro Odak aus Salem seit fünf Jahren beim Flugplatzfest seine Spezialität „Dinnele“ mit Zwiebeln, Speck und Kartoffelkäse in seiner mobilen Backstube an. Überdies offeriert der Flugsportclub unter anderem auch traditionelles Siedfleisch, halbe Hähnchen oder Schweinshaxen als Delikatessen.

Verzicht auf Abendprogramm
Weil am Wochenende verschiedene andere Veranstaltungen in der Umgebung stattfanden, verzichtete der Club diesmal am Samstagabend auf ein kulturelles Programm. Am Sonntagmorgen gab es ab zehn Uhr Blasmusik. „Die Flieger melden sich bei uns vorher nicht an“, erklärte Jörg Brunhorn. Deshalb wisse man nie so genau, wie viele Menschen kommen. In den vergangenen Jahren seien es im Schnitt meist über 5000 Personen gewesen, die sich der Faszination des Fliegens hingaben. Sogenanntes Trudeln, Loopings und horizontale und vertikale Rollen zeigte Volker Single bei seinem eindrucksvollen Motorkunstflug mit einer „Extra 300“.

Außerdem konnten Tandemspringer mit ihren Fall- und Gleitschirmen beobachtet werden. „Das besondere am Fliegen ist für mich, dass ich meinem Hobby jetzt gemeinsam mit meinem Sohn Julian nachgehen kann“, beschrieb Vereinsvizechef Jürgen Klemm seine Begeisterung. Und auch bei manchen Kindern ließ sich diese Faszination beobachten. „Die Atmosphäre beim Flugplatzfest ist einfach toll“, freute sich eine Besucherin aus Mühlacker.