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Mit dem Duo-Discus in der Schwarzwald-Welle

Ecki Völlm und Stefan Sichert in der "XY" über dem Murgtal (Foto: Alexander Gilles)

In ungeahnte Höhen sind die Mühlacker Segelflieger am vergangenen Wochenende mit ihrem neuen Vereinssegelflugzeug vorgestoßen. Durch den starken Ostwind konnte sich über dem Schwarzwald ein meteorologisches Phänomen ausbilden, das als „Lee-Welle“ bekannt ist. Stellt sich einer kräftigen Windströmung  ein Hindernis -hier der Schwarzwald- quer in den Weg, dann wird die Strömung nach oben über dieses hinweg gelenkt und dadurch im Idealfall zu vertikalen Schwingungen angeregt. 

Im Lee des Schwarzwalds, zum Beispiel über dem Murgtal zwischen Gaggenau und Forbach oder über der Hornisgrinde und der Schwarzwaldhochstraße, können die Segelflieger die nach oben schwingende Luft für spektakuläre Flüge nutzen. Und dies zu einer Jahreszeit in der die Flugzeuge sonst eher am Boden in ihrem Anhänger stehen. Thermik ist nämlich in den Wintermonaten Mangelware.

Am vergangenen Samstag gingen Julian und Jürgen Klemm vom Hangensteiner Hof aus in die Luft. Schon um kurz nach 9 Uhr starteten sie im Schlepp des Motorseglers und wurden von Schlepppilot John Griesbacher in Richtung Murgtal gezogen. Dort fanden sie auch gleich die aufsteigende Luftmasse und stellten den Flieger wie einen Drachen gegen den Ostwind, der mit über 70 km/h über den Schwarzwald blies. 

In 3000 m Höhe war erst einmal Schluss, denn der Luftraum oberhalb dieser Höhe ist normalerweise den Verkehrsflugzeugen vorbehalten. Jetzt galt es erst einmal mit der Flugsicherung zu verhandeln. Die Fluglotsen zeigten sich aber sehr kooperativ, und so gelang es ein spezielles Wellensegelfluggebiet über dem Murgtal zu aktivieren, in welchem nun Flughöhen bis 4200 m erlaubt waren. Allerdings musste dazu ständiger Funkkontakt mit den Fluglotsen in Langen gehalten werden. 

Bis zum Kandel östlich von Freiburg trug die Welle den „Duo-Discus“ an diesem Samstag in den Süden. Nach über sieben Stunden und 444 km Flugstrecke waren die Mühlacker Flieger um 16.46 Uhr, zwei Minuten nach Sonnenuntergang, wieder am Boden. Es war schon fast dunkel, als das Flugzeug im Anhänger verstaut war.

Am Sonntag starteten sogar zwei Teams des Flugsportclubs zu weiteren Höhenflügen. Roger und Alexander von Bank sowie Eckhard Völlm und Stefan Sichert hatten sich warm angezogen und die Sauerstoffflasche im Flugzeug verstaut. Bei Flügen über 3000 m ist die Mitnahme von künstlichem Sauerstoff ein Muss. Beide Teams erreichten an diesem Sonntag Höhen von über 4000 m im Lee der Hornisgrinde. Ein atemberaubender Ausblick, der sogar die Temperaturen von unter -10 Grad vergessen lässt, eröffnet sich den Piloten in dieser Höhe.

Der neue „Duo-Discus“ des Flugsportclubs hat somit eine weitere Feuertaufe bestanden und die Mühlacker Flieger fiebern schon jetzt der Flugsaison 2019 entgegen, in der das Flugzeug sein ganzes Potential entfalten kann.

Wir haben das beste Publikum!

Herzlichen Dank an alle Besucher, die den -zeitweise langwierigen- Weg zu unserem Flugplatzfest auf sich genommen haben.

Bei bestem Wetter wurden wir am Wochenende von unseren Gästen regelrecht überrannt. Trotz der gut ausgedachten Verkehrsführung auf der Zufahrtsstrasse zum Flugplatz brauchten unsere Besucher am Sonntag Nachmittag Geduld für die Anreise zum "Volksfest" beim Hangensteiner Hof. Die Geduld wurde jedoch durch ein abwechslungsreiches Programm belohnt. So ist das Mühlacker Flugplatzfest nicht nur für die fliegerischen Vorführungen bekannt, sondern auch für das Drumherum für die ganze Familie.

Das Video unseres Mitglieds Jochen Strubel gibt hiervon einen guten Eindruck:

https://www.youtube.com/watch?v=6-K0vpVuoII

Die Organisatoren hatten ein tolles Flugprogramm zusammen gestellt: Modellflug, Kunstflug, Segelflug, historische Flugzeuge und natürlich die beliebten Rundflüge. Leider blieb eine Rundflugmaschine wegen technischer Probleme fern und ebenso warteten wir vergeblich auf den versprochenen und angekündigten Besuch von Stefan Kühlbreys "Stinson Gullwing". Schade. Fürs nächste Jahr haben die Organisatoren schon neue Highlights im Visier. Doch das soll noch eine Überraschung bleiben...

Team-Weltmeister Eberhard Holl zeigte Segelkunstflug der Spitzenklasse

 Junioren-Weltmeister Julian Klemm präsentierte das neue Flaggschiff des FSC, den "Duo-Discus XT"

Die Streckenjäger vom Hangenstein

Junioren-Weltmeister Julian Klemm fliegt 1.000 Kilometer vom Segelflugplatz in Mühlacker

 

Auch mit uns Segelfliegern meint es das Wetter in diesem Jahr besonders gut. An vielen Tagen stellte sich bei uns im Südwesten sehr gutes Flugwetter mit schönen Quellwolken und guter Thermik ein.
Am Mittwoch letzter Woche (18. Juli) nutzte Julian Klemm die Wetterlage für einen Segelflug über 1.027 km. Der bisher weiteste Flug aus Mühlacker. Ein ähnlich weiter Flug gelang vorher nur unserem Vereinskameraden Roger von Bank, der am 6. Juni 2013 mit 1.012 km den ersten 1000er vom Hangensteiner Hof aus schaffte.
Schon um 09:56 Uhr startet Julian im Schlepp unserer Super-Dimona zu seinem großen Flug. Es gilt die potenziellen Thermikstunden maximal auszunutzen. Erst nach 9 Stunden und 35 Minuten landet er um 19:31 Uhr wieder am Startort. Im reinen Segelflug erzielt Julian eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 111,5 km/h. Der Flugweg führt ihn zuerst in den Südschwarzwald bis zum Belchen und dann in Richtung Nordosten bis nach Eichstätt im Altmühltal. Mit bis zu 180 km/h jagt Julian mit seinem Discus von Aufwind zu Aufwind. Entlang der Donau formieren sich die Wolken geradezu zu einer Autobahn, und so führt die weitere Strecke, oft im Geradeausflug, ohne zu Kreisen, zurück bis zum Titisee und dann nochmals die Schwäbische Alb entlang bis nach Ulm. Hier wendet Julian ein weiteres Mal seinen Flieger und steuert ihn wiederum nach Südwesten bis nach Donaueschingen. Um 18:20 Uhr setzt er hier dann endlich wieder Kurs auf seinen Heimatflugplatz. Die am Abend schwächer werdende Thermik verlangt nochmals die volle Konzentration des Piloten. Ein vorausschauend gewählter Flugweg bringt ihn jedoch sicher zurück zum Hangensteiner Hof.

Und schon am gestrigen Dienstag (25.Juli) gingen die Mühlacker Segelflieger erneut auf „Streckenjagd“. Die Vereinsfluglehrer Michael Wagner, Uwe Pfisterer und Eckhard Völlm zeigten mit Strecken über 700 km, dass sie keineswegs zum alten Eisen gehören. Den weitesten Flug schaffte wieder Julian Klemm mit 787 km.
Auch unser Pilotennachwuchs gibt in diesem Jahr beim Streckenflug so richtig Gas. Nils Brunhorn knackte schon zweimal die 400 km-Marke und Marvin Räuchle schaffte seine ersten 300 km-Flüge. Jochen Strubel absolvierte, schon wenige Wochen nachdem er die Prüfung zum Segelflugzeugführer abgelegt hatte, einen Streckenflug über mehr als 200 km. In der Saison 2018 haben die Streckenjäger vom Hangenstein bis heute schon 24.500 Streckenkilometer gemeldet.

Warum sind alle Segelflugzeuge weiß?

Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen der Kirnbachschule Niefern besuchen unseren Segelflugplatz

Wie fliegt ein Flugzeug ganz ohne Motor? Wie kommt es in die Luft? Wie kann man es steuern? Warum sind alle Segelflugzeuge weiß? Was passiert, wenn dem Piloten der Wind ausgeht? Nur einige der Fragen, die es letzte Woche auf dem Mühlacker Flugplatz zu beantworten galt.

Schon zum dritten Mal besuchten die 2. Klassen der Kirnbachschule Niefern im Rahmen eines Projekts zum Thema „Luft“ den Flugsportclub Mühlacker.
Vereinsvorstand Jürgen Klemm, Schriftführer Sven Bangha und Segelflugpilot Nils Brunhorn durften am 19. Juli etwa 70 wissbegierige Schüler, gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und einigen Begleitpersonen, auf dem Segelflugplatz beim Hangensteiner Hof begrüßen.

Nach einem stärkenden Vesper, immerhin hatten die Kinder den Weg zum Segelfluggelände zu Fuß zurückgelegt, startete der etwas andere Schulunterricht. Segelflugzeug, Motorsegler, Flugleitung, Transportanhänger, Startwinde und viele, viele Fragen. An verschiedenen Stationen versuchten die Flugsportler alle Fragen der Schüler zu beantworten.

Natürlich wollten die meisten auch mitfliegen. Hierfür mussten die Nachwuchspilotinnen und -piloten allerdings aufs Flugplatzfest oder ein sonstiges Wochenende vertröstet werden. Trotzdem gab es auch noch ein Flugzeug in der Luft zu bewundern, und alle am Boden gebliebenen winkten Pilot und Passagierin kräftig zu.

Unser neues Flaggschiff

Seit dem Pfingstwochenende gibt es auf dem Hangenstein ein neues doppelsitziges Segelflugzeug. Es handelt sich um einen „Duo-Discus XT“, gebaut vom traditionsreichen schwäbischen Hersteller „Schempp-Hirth“ in Kirchheim/Teck. Als Besonderheit verfügt dieser Hochleistungs-Doppelsitzer über ein in den Rumpf einklappbares Triebwerk, welches bei einem Überlandflug eine eventuelle Außenlandung verhindern kann. Ein Novum bei den Vereinsflugzeugen der Mühlacker Segelflieger.

Nachdem im letzten Herbst bei einer Mitgliederversammlung die Weichen für eine entsprechende Umstrukturierung des Segelflugzeugparks gestellt wurden, ging es in den letzten Wochen plötzlich ganz schnell. Der alte Leistungsdoppelsitzer DG-505 konnte an einen französischen Club verkauft werden und etwa zur gleichen Zeit wurde auch das neue "Traumflugzeug" von einem hessischen Verein zum Verkauf angeboten. Schnell war man sich einig und dann galt es nur noch ein Problem zu lösen: Wie kommt der Flieger nach Mühlacker? Noch verfügt der Verein nämlich nicht über einen passenden Transportanhänger. Was also tun? Einen Anhänger von den Löchgauer Segelfliegern ausleihen?

„Fliegen!“ meint unser Junioren-Weltmeister Julian Klemm. Am Pfingstsamstag scheint dann auch das Wetter für ein solches Vorhaben vielversprechend, und so macht sich eine kleine Abordnung des Vereins per Auto auf den Weg in den östlichen Westerwald.

 

Schnell ist der neue Flieger für den Flug ohne Rückkehr vorbereitet und Julian sowie Vereinsvorstand Jürgen Klemm lassen es sich nicht nehmen, das Flugzeug in seine neue Heimat zu fliegen. Und das im reinen Segelflug! Knapp drei Stunden dauert der Flug über eine Distanz von fast 270 Kilometern. Eine direktere Streckenführung ist wegen des speziellen Luftraums um den Frankfurter Flughafen, der für Segelflieger tabu ist, nicht möglich.

Kein Beinbruch, denn die Piloten genießen jede Minute des Fluges. Über den Westerwald geht es in Richtung Rhein, der direkt über der Loreley bei St. Goar gequert wird. Weiter über den Hunsrück führt der Flug zum Donnersberg und an Bad Dürkheim und Speyer vorbei zum Hangensteiner Hof.

Am Mühlacker Flugplatz wird das neue Flaggschiff dann auch gleich von den anwesenden Piloten ausgiebig in Augenschein genommen und "Probe gesessen". Glänzende Augenpaare lassen die Vorfreude auf viele schöne Flüge mit dem „Duo“ erahnen.

„Always happy landings XY!“

 

Flugplatzfest 2018

 Piloteninformation:

Besucher per Flugzeug (UL, Motorsegler, Flugzeuge bis 1.200 kg MTOM) sind willkommen. Bei Vorführungen muss gegebenenfalls mit Wartezeiten gerechnet werden.

 

Achtung neue Frequenz: Hangenstein Segelflug 128.840

 

Anflugkarte für das Flugplatzfest (UL, Motorsegler, Flugzeuge bis 1.200 kg MTOM)

 

Wir laden herzlich ein zum 23. Flugplatzfest am 15. und 16. September 2018

 

 

Samstag von 13.00 Uhr - 19.00 Uhr

Sonntag von 11.00 Uhr - 19.00 Uhr Morgens traditioneller Frühschoppen mit Musik

 

Rundflüge, Oldtimer-Flugzeuge, Kunstflug mit Motor- und Segelflugzeugen, Modellflugzeuge und vieles mehr!

 

Großes Rahmenprogramm für die ganze Familie mit Kinderkarussell und Pferdereiten.

Traditionelle Bewirtung, Nachmittags Kaffee und Kuchen.

 

 

Flugsaison 2018 - starting soon ...

Die Flugsaison 2018 steht in den Startlöchern ... demnächst gehts wieder los.

https://www.youtube.com/watch?v=neEqSlL242Y

Video von unserem Mitglied Jochen S.

Ziellandewettbewerb am 14.Oktober 2017 in Mühlacker

Traditionsgemäß findet am Ende der Flugsaison der Ziellandewettbewerb statt, welcher dieses Jahr vom FSC Mühlacker ausgetragen wurde. Neben den Piloten aus Mühlacker, nahmen auch Piloten unserer benachbarten Flugvereine Pleidelsheim, Löchgau, Schwann und Vaihingen teil, sodass insgesamt 33 Piloten zum Wettbewerb antraten. 

Nach dem Eröffnungsbriefing um 10.00 Uhr, bei dem nochmals kurz die Wettbewerbsregeln erläutert wurden, starteten kurz darauf auch schon die ersten Wertungsflüge. 

Ob mit älteren Holzsegelflugzeugen oder modernen Kunststoffseglern – es wurde mit allem geflogen, was das Herz begehrt. Auch einige Motorflieger nutzen die Chance, ihre Ziellandefähigkeiten unter Beweis zu stellen. 

Da ein solcher Wettbewerb auch hungrig macht, gab es ab 12 Uhr Kartoffel- und Zwiebelkuchen sowie Leberkäsweck. 

Nach knapp 80 Starts und Ziellandungen, beendeten wir gegen 18 Uhr den Flugbetrieb und nach dem Abbau der Gastflugzeuge wurden bei der Siegerehrung die Platzierungen verlesen. 

Den 1. Platz holte sich Stefan Johne vom FSV Pleidelsheim, welcher sich mit zwei perfekten Ziellandungen schon relativ früh die Führung sicherte. Den 2. Platz erzielte Peter Lutz (ebenfalls vom FSV Pleidelsheim) und den 3. Platz holte sich Michael Hummel (FSV Vaihingen). Gewürdigt wurden diese Leistungen mit Pokalen und kleinen Präsenten. Alle Teilnehmer bekamen zudem eine Urkunde überreicht. 

Nach der Siegerehrung ging es dann zum gemütlichen Teil über - Es wurde gegrillt und in unserem Carport wurde ein Barbetrieb organisiert. Das gemütliche Beisammensein mit den befreundeten Fliegerkollegen rundete den Tag angemessen ab.

Abschließend noch ein Dankeschön an alle Helfer, die zum Gelingen der tollen Veranstaltung beigetragen haben. 

 

Flugplatzfest 2017

Wir laden herzlich ein zum 22. Flugplatzfest am 16. und 17. September 2017

 

Samstag ab 13.00 Uhr 

Sonntag ab 11.00 Uhr

 

 

Rundflüge, Oldtimer-Flugzeuge, Kunstflug, Modellflugzeuge und vieles mehr!

 

Großes Rahmenprogramm für die ganze Familie.

Traditionelle Bewirtung, Nachmittags Kaffee und Kuchen.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Julian Klemm ist Junioren-Weltmeister in der Clubklasse

Vom 31. Juli bis zum 12. August wurde die Junioren-Segelflug-Weltmeisterschaft im litauischen Pociunai ausgetragen.

Unser Vereinsmitglied Julian Klemm holte sich bei dieser Weltmeisterschaft den WM-Titel in der Clubklasse!!!
Er setzte sich damit gegen 37 Konkurrenten aus 15 Nationen durch.

Herzlichen Glückwunsch, Julian!!

Mit soliden Leistungen und behutsamer Flugstrategie mit seiner Glasflügel Standard Libelle führte Julian lange Zeit das Feld der Clubklasse an. Am vorletzten Wertungstag wurde er durch seinen österreichischen Konkurrenten auf Platz 2 verdrängt. Dann drohte auch noch das Wetter den letzten Wettkampftag zur vereiteln. Ein kleines Wetterfenster ermöglichte doch noch eine Aufgabe für den letzten Tag. Mit einer besonnenen Taktik und einem sehr guten Flug schaffte es unser Julian zum Tagessieg und damit wieder den Sprung zurück auf den ersten Podestplatz.

Dank der tollen Leistungen seiner Teamkollegen Stefan Langer, Robin Diesterweg der Clubklasse sowie Enrique Levin, Kilian Biechele und Björn Gintzel der Standardklasse hat sich das deutsche Team drüber hinaus auch noch den WM-Titel in der Teamwertung gesichert.

Link zur Webseite der Weltmeisterschaft sowie den Ergebnissen.

 

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